Glossar
Schulter- und Nackenschmerzen
Schulter-Nacken-Probleme können in jedem Alter auftreten und gehören zu den häufigsten Beschwerden
in der heutigen Zeit. Sie können durch berufliche Überbelastung oder sportliche Aktivitäten sowie durch
degenerative Veränderungen, häufig verkalkte, verklebte und entzündete Sehnen, entstehen. Auch
entzündete Schleimbeutel besonders im Schulterbereich können zu Schulterschmerzen führen.
Schulter- und Nackenschmerzen können ein Symptom für viele unterschiedliche Erkrankungen sein
beispielsweise in den Schultergelenken, aber auch die Halswirbelsäule, die obere Brustwirbelsäule und
der Brust. Häufige Folgen sind auch Kopfschmerzen oder Sensibilitätsstörungen in den Armen und
Händen.
Auch hier ist es wieder wichtig, dass man versucht herauszufinden, wo die Ursachen für die Schulter- und
Nackenschmerzen liegen.
Bitte wenden Sie sich mit Ihren Problemen an die Therapeuten der GKG GanzKörperGesundheit in Andernach.
Wir versuchen mit Ihnen die Ursachen für Ihre Schulterschmerzen und Nackenschmerzen zu finden.
Ursachen
- Falsche Körperhaltung
- Überlastung der Nackenmuskulatur (zum Beispiel langes Überkopfarbeiten)
- Unzureichend trainierte Nackenmuskulatur
- Blockierungen in der Hals- und Brustwirbelsäule
- Bandscheibenvorfälle
- Degenerative Verschleißprozesse
- Oft auch chronisch wiederkehrende Schmerzen mit psychischen Belastungen oder
Stresssituationen ohne orthopädische Ursachen
Die häufigsten Sportverletzungen
- Schulter, Arm, Nacken
- Epikondylitis
- Muskelzerrungen
- Muskelfaserrisse
- Verstauchungen
- Prellungen
- Verletzungen der Achillessehne
- Kreuzbandriss
- Meniskusschäden
- Ermüdungsfrakturen der Mittelfußknochen
- Arthrose
- Künstliche Hüft- und Kniegelenke
- Arthroskopien (Schulter, Hüfte, Knie, Fuß)
- Wirbelsäulen- und Gelenkoperationen
- Entzündliche Gelenkerkrankungen
- Schulung von Koordination und Beweglichkeit
- Steigerung von Ausdauer und Kraft
- Unterstützung der Durchblutung und des Stoffwechsels
Fragen Sie gerne bei den Therapeuten der GKG GanzKörperGesundheit nach den entsprechenden
Behandlungsmöglichkeiten.
Für wen ist die Osteopathie geeignet?
„Frag nicht, ob es ein Fall für die Osteopathie ist, sondern was die Osteopathie für den Fall tun kann.“
John Martin Littlejohn (1865–1947)
Für eine osteopathische Behandlung gibt es keine Altersbegrenzung. Auch Säuglinge, kurz nach der Geburt, können schon osteopathisch behandelt werden. Unsere Osteopathen in der GKG GanzKörperGesundheit beraten Sie gerne, ob die Osteopathie auch Ihnen helfen kann.
Grenzlinien
Man sollte keine osteopathische Behandlung in Bereiche einer akuten Entzündung durchführen.
Auch können Tumorerkrankungen kontraindiziert sein.
Absolute und relative Kontraindikationen in der Osteopathie beziehen sich auf die ausgeführten
Techniken, die der Osteopath anwendet.
Im Zweifelsfall werden unsere Osteopathen Sie an einen Facharzt oder eine Fachärztin zur
Abklärung von auffälligen Symptomen, die für eine gewissenhafte osteopathische Behandlung
kontraindiziert sind, überweisen.
Was zeichnet eine gute Behandlung aus?
Eine gute Osteopathie zeichnet sich dadurch aus, dass der behandelnde Therapeut eine
qualitativ gute Ausbildung absolviert hat. In einem ausführlichen Gespräch schildert der Patient
dem Therapeuten seine Beschwerden. Im Anschluss an die Anamnese findet eine gründliche
manuelle Untersuchung des Patienten von Kopf bis Fuß statt. Denn nicht immer da, wo der
Schmerz sitzt, findet man auch die Ursache dafür. Entsprechend der angegebenen
Symptomatik des Patienten erstellen die Osteopathen der GKG GanzKörperGesundheit
einen für den Patienten zugeschnittenen Therapieplan. Bei unklaren Symptomen bezüglich
der Anamnese und der Untersuchung sollte auch die Empfehlung für eine eventuelle
Konsultation bei einem Arzt oder einer Ärztin enthalten sein. Die Osteopathie kann vieles,
aber sollte nicht alles behandeln.
Unterschied zur Chiropraktik
Die Chiropraktik ist eine Therapieform der Manuellen Therapie. Sie beschränkt sich in der Regel
auf das Aufsuchen und die Behandlung von Gelenkblockierungen. So finden beispielsweise
chiropraktische, manualtherapeutische Techniken in den osteopathischen Behandlungen
ebenfalls Anwendung. Der kleine, aber feine Unterschied liegt allerdings darin, dass die
Osteopathie zusätzlich nach der Ursache des Schmerzes sucht, während die Chiropraktik
ausschließlich die Beseitigung der Gelenkdysfunktion vornimmt.
Wie viele Behandlungen sind für eine Besserung notwendig?
Die Anzahl der Behandlungen ist davon abhängig, ob es sich bei den Beschwerden um ein akutes
oder ein chronisches Leiden handelt. Weiterhin wird der Therapieplan mit Ihnen zusammen individuell
abgestimmt. Die Behandlungsdauer bei der GKG GanzKörperGesundheit beträgt etwa 40 bis 60 Minuten.
Ausbildung
Die Ausbildung zum Osteopathen geht über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie endet mit einer
Abschlussprüfung. Die organisierten Schulen haben ein einheitliches Curriculum erstellt, in dem
die Inhalte, Zeiten und Ziele einer osteopathischen Ausbildung festgelegt sind. Die
Abschlussprüfung erfolgt vor einem Gremium mit Ärzten, Vertretern von anderen Schulen
sowie Mitgliedern der Schulleitung. Erst nach dem Bestehen dieser Prüfung erhält der
Auszubildende den Nachweis, dass dieser den richtigen Umgang mit den osteopathischen
Therapiemethoden erlernt hat.
Erwähnenswert ist dennoch, dass die Ausbildung zum Osteopathen nicht gesetzlich
vorgeschrieben und somit geschützt ist. So kann sich grundsätzlich jeder, der einmal einen Kurs
in Osteopathie besucht hat, Osteopath nennen, ohne die Qualifikation und den Nachweis einer
Vollausbildung und der entsprechenden Abschlussprüfung erlangt zu haben.
Fortbildungen
Die Teilnahme an Fortbildungen ist für einen Osteopathen unumgänglich, denn es erscheinen
immer wieder neue und verbesserte Therapietechniken, die dieser beherrschen sollte. Darüber
hinaus stellt die osteopathische Behandlungsmethodik ein sehr umfangreiches Feld dar, das
von der kraniosakralen und der viszeralen über die parietale Osteopathie bis hin zu den
Faszientechniken reicht – ein weiterer Grund, um stets auf dem Laufenden zu bleiben. Nur so
können wir unseren Patienten die bestmögliche Behandlung anbieten.
Was hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt?
Die Osteopathie hat durch diverse Rundfunk- und Fernsehbeiträge einen neuen Stellenwert in
der Gesellschaft erhalten. Viele erkennen das ganzheitliche Prinzip und einige probieren es
aus.
Aufgrund der ständigen Verbesserungen wird sich die Osteopathie sukzessiv weiterentwickeln
und innerhalb der Bevölkerung stärkere Akzeptanz finden. Das führt dahin, dass sich einige
Patienten in Zukunft zunächst an einen Osteopathen wenden werden, bevor sie einen Arzt
aufsuchen. Das eine sollte aber das andere nicht ausschließen! Und ein verantwortungvoller
Therapeut wird zur Abklärung bestimmter Symptome und Untersuchungsergebnisse stets einen
Arzt hinzuziehen beziehungsweise den Patienten auffordern, sich mit seinem Arzt in Verbindung
zu setzen.
